Hundebeschäftigung – 7 Tipps für eine schöne gemeinsame Zeit

Es gibt nichts schöneres als etwas mit seinem geliebten Vierbeiner zu unternehmen. Manchmal fehlen einem nur ein paar Ideen, da man sonst immer das gleiche macht. Manche Hunde werden von ihren Herrchen lediglich spazieren geführt.

Das möchten wir aber ändern und euch ein paar Möglichkeiten zeigen, wie ihr euren Hund beschäftigen könnt.

Wie viel Beschäftigung braucht mein Hund?

Darauf kann man leider keine pauschale Antwort geben. Jede Rasse hat spezielle Bedürfnisse. Rassen die zb zum Viehtreiben gezüchtet wurden, brauchen sehr viel Beschäftigung, da sie sonst anfangen können Verhaltensauffälligkeiten zu entwickeln.

Aber nicht nur die Rasse hat Einfluss darauf, sondern vor allem auch der Charakter. Manche Hunde faulenzen lieber den ganzen Tag als ständig auf Action zu sein 😀 Es gibt aber natürlich auch das Gegenteil, nämlich Hunde die nicht zur Ruhe kommen und immer Beschäftigung brauchen. Hier muss man dazu sagen, dass das auch nicht gut für den Hund ist und man dem Hund beibringen sollte, gewisse Ruhezeiten zu haben. Zb durch eine bestimmte Decke, auf die der Hund zur Ruhe kommen soll. Schreibt mir einfach in die Kommentare, wenn ihr hierzu einen extra Artikel möchtet, bevor ich hier zu sehr Abschweife 😀

Wie viel Beschäftigung euer Hund braucht, könnt ihr am besten an seinem Verhalten erkennen. Wenn er zb viel durch die Wohnung auf und ab läuft, oder in seinem Körbchen manchmal winselt, ist den Hunden oft langweilig.

Tipp Nr. 1 – Der abwechslungsreiche Spaziergang

Mit seinem Hund spazieren zu gehen, heißt nicht einfach nur durch den Park oder Wald zu gehen. Hunde lieben es ihre Umwelt mit Herrchen oder Frauchen gemeinsam zu erkundigen. Hier hat man auch viele Möglichkeiten sich mit seinem Hund zu beschäftigen. Manche Hunde lieben es Ball zu spielen und andere schnüffeln lieber. Hier gibt es für jeden Hund das richtige.
Auf das Thema Suchspiele gehe ich in Tipp Nr. 4 noch genau ein.
Ihr könnt aber auch das Ballspielen mit dem Suchen verbinden, indem ihr euren Hund warten lasst, während ihr den Ball werft. Wartet noch einen kurzen Moment und gebt dem Hund dann das Kommando zum Suchen. Jetzt muss er hauptsächlich seine Nase einsetzen, wodurch der Hund mehr gefordert wird, als wenn er nur hinter dem Ball herläuft. Für Hunde die es lieben zu rennen und einen Ball zu jagen, gibt es Ballschleudern, womit ihr den Ball ohne Anstrengung weit werfen könnt.  Hier sind ein paar Ballschleudern auf Amazon*.

Da man heutzutage leider sehr oft etwas von Giftködern hört, würde ich euch raten, Suchspiele mit Futter nur an Orten zu machen, wo ihr euch sicher seid, dass euer Vierbeiner nichts giftiges findet.. Zb in der Wohnung oder im Garten. Als Alternative gibt es aber Futterdummys, die man mit Futter füllt und der Hund nur Futter daraus bekommt, wenn er den Dummy zurückgebracht hat. Hier könnt ihr euch Futterdummys auf Amazon* ansehen.

Tipp Nr. 2 – gemeinsamer Sport

Das Thema Hundesport ist in den letzten Jahren ziemlich gewachsen. Immer mehr Hundeschulen bieten verschiedenen Hundesportarten an. Egal ob Agility, Mobility, Flyball, Frisbee oder Dog Dance. Hier gibt es für jedes Mensch-Hund Team das richtige.Wer allerdings nicht (nur) im Hundeverein oder in der Hundeschule mit seinem Vierbeiner Sport machen möchte, hat auch selbst viel Auswahl. Ihr könnt euren Hund zb zum Joggen einfach mitnehmen oder, vorausgesetzt der Hund mag es, ihn mitnehmen zum schwimmen. Genauso beliebt ist das gemeinsame Fahrradfahren. Hier kann sich euer Hund ordentlich austoben. Allerdings solltet ihr die Intensität immer auf das Alter, die Größe und vor allem auch dem Gesundheitszustand des Hundes anpassen. Gerade kleine und junge Hunde können nicht so weite Strecken laufen.

Das Ganze hat aber nicht nur den Vorteil, dass ihr euch zusammen mit eurem Vierbeiner fit haltet, sondern ihr verbringt Zeit zusammen und das stärkt die Mensch-Hund Bindung.

 

Tipp Nr. 3 – Erziehung

Auch das tägliche Gehorsamstraining gehört zur Hundebeschäftigung. Während dem Training konzentriert ihr euch nur aufeinander und das fördert nicht nur die Gehorsamkeit, sondern stärkt auch die Mensch-Hund Bindung. Egal ob ihr die Standardkommandos wie Sitz und Platz übt, oder ob ihr zb Obedience zusammen macht.

 

Tipp Nr. 4 – Suchspiele

Suchspiele sind eine super Möglichkeit um euren Hund geistig ordentlich zu fordern. Ihr könnt euch einfach ein paar Leckerlis nehmen und diese in der Wohnung, oder in einem einzelnen Zimmer verstecken und der Hund muss sie dann suchen. Oder ihr nehmt ein paar Schüsseln und versteckt unter einer davon Leckerchen, die der Hund dann suchen muss

 

Tipp Nr. 5 – Intelligenzspielzeug

Intelligenzspielzeug gibt es viel auf dem Markt. Hier solltet ihr am besten mit etwas einfachem anfangen und die Schwierigkeit dann steigern. Für den Anfang eignet sich zb ein Ball der mit Futter gefüllt werden kann. Hier sind ein paar Beispiele auf Amazon.*
Wenn euer Hund daran Spaß hat und er sich daran gewöhnt hat, seinen Kopf einzusetzen, könnt ihr euch langsam steigern. Nehmt zuerst ein Intelligenzspielzeug, dass nur aus 2-3 Teilen besteht und steigert euch dann kontinuierlich.
Hier habe ich euch noch ein paar Intelligenzspielzeuge bei Amazon* rausgesucht.

 

Tipp Nr. 6 – Spielzeug selbst herstellen

Hundebeschäftigung selbst herzustellen ist nicht schwer, da ihr hier einfach alles benutzen könnt, das euch in den Sinn kommt. Nehmt zb. einfach eine alte Socke, füllt sie mit Leckerlis, bindet sie oben zu und gebt sie eurem Hund.

Eine andere Möglichkeit wäre beispielsweise ein paar Küchenpapier Rollen aufzuheben und sie mit Futter, das in Zeitung eingerollt ist, zu füllen. Steigern könnt ihr das Ganze noch, indem ihr einen Karton nehmt und ihn mit ganz vielen solcher Rollen füllt. Um es spannend zu machen, werden ein paar Rollen nur mit Zeitungspapier, ohne Futter, gefüllt.

Ein Bällebad, in das ihr Futter werft, ist auch eine super Sache. Der Hund muss sich erst mal überwinden in das Bällebad zu springen und wenn er dann merkt, dass darin Futter liegt, hat er ganz viel Spaß daran 🙂

 

Tipp Nr. 7 – Tricks lernen

Die meisten Hunde haben viel Spaß daran ein paar Kunststückchen zu lernen. Das Erlernen macht Hund und Herrchen gleichermaßen glücklich. Der Vierbeiner freut sich über die gemeinsame Zeit mit seinem Herrchen und darüber, etwas richtig gemacht zu haben. Der Mensch ist dabei stolz auf seinen Hund und das überträgt sich wiederum auf den Hund.

Egal ob Junior oder Senior, hier gilt der Spruch „Was Hänschen nicht lernt, lernt Hans nimmer mehr“ definitiv nicht. Auch alte Hunde lernen noch gerne. Es dauert zwar je nach Geisteszustand etwas länger, aber das macht ja nichts.

Ich hab euch mal ein Video mit vielen Tricks zur Motivation rausgesucht 😛

Am einfachsten könnt ihr mit einem Clicker trainieren, da der Hund hier auf den Punkt genau belohnt wird. Meinen eigenen Hund habe ich auch alle Tricks nur mit dem Clicker beigebracht und sie liebt es 🙂
Ich hatte mir damals eine Clicker Trainingsbox geholt. Da ist sowohl der Clicker dabei, als auch ein Trainigsbuch und Kärtchen mit vielen verschiedenen Tricks.

 

Das waren jetzt einige Tipps, wie ihr euren Vierbeiner auslasten und beschäftigen könnt. Ich hoffe da waren ein paar interessante Ideen für euch dabei. Probiert es einfach aus. Denkt aber dran, jeder Hund ist anderes und hat an anderen Sachen Spaß. Nicht gleich aufgeben, wenn euer Hund von einer Sache nicht so begeistert ist.

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