Zahnstein beim Hund – 4 Tipps für gesunde Zähne

Die Zahnpflege beim Hund wird leider viel zu oft vernachlässigt. Aber genauso wie bei uns Menschen kommt es zu Schwierigkeiten, wenn die Zähne nicht genug Fürsorge bekommen.
Etwa 4 von 5 Hunden über 3 Jahren leiden an Zahnfleischproblemen. Zumeist ausgelöst von Zahnbelag oder Zahnstein.
Die Folgen sind Mundgeruch, Parodontose und schmerzende, verfärbte Zähne.
Leider fällt dies aber erst auf wenn der Hund nicht mehr fressen will, weil ihm die Zähne zu sehr schmerzen.

Damit euren Hunden das aber nicht passiert, möchten wir euch ein paar Tipps geben, wie ihr die Zähne eures Hundes pflegen könnt.

Wie entsteht Zahnstein?

Nach dem fressen bleiben immer Speisereste im Maul des Hundes zurück. Das ist natürlich eine perfekte Brutstätte für Bakterien. Die zersetzen die Speisereste genüsslich und es bildet sich ein schleimiger Belag auf den Zähnen. Dieser Belag wird als Plaque bezeichnet.
Durch den Plaque können sich immer mehr Bakterien bilden und es kommt zum Zahnstein.

Was sind die Folgen?

Ein wenig Zahnstein ist erstmal nicht schlimm und verursacht in der Regel keine Schmerzen.
Dennoch sollte der Zahnstein immer ernst genommen werden.


Übermäßiger Zahnstein kann nämlich nicht nur zu Mundgeruch und Verfärbungen führen, sondern es können auch schnell schmerzhafte Zahnfleischentzündungen und im weiteren Verlauf Parodontose entstehen.


Bei der Parodontose bildet sich das Zahnfleisch zurück und die Zahnhälse liegen dann frei. Wird das nicht rechtzeitig erkannt, kann es soweit fortschreiten, dass sogar die Zahnwurzeln offen liegen und der Kieferknochen angegriffen wird.

4 Tipps um den Zahnstein vorzubeugen

Tipp Nr. 1: Zähne putzen

Bei uns Menschen gilt es als Selbstverständlich die Beißerchen zu putzen. Bei unseren Hunden sieht es da schon anders aus. Nur sehr wenige Hundehalter putzen die Zähne ihres Lieblings, dabei ist es die beste Vorsorge gegen den Zahnstein.
Aber das ganze ist viel einfacher Gesagt als Getan. Welcher Hunde lässt sich schon gerne die Zähne putzen? Wenn es der Hund von klein auf kennt, ist das überhaupt kein Problem. Mit erwachsenen Hunden muss man es langsam üben. Wenn es aber absolut nicht klappt, gibt es eine Alternative in Tipp Nr. 2.

Tipp Nr. 2: Zahnpflege-Gel

Wenn der Hund das Zähneputzen nicht mag, dann gibt es eine Alternative. Das Zahnpflege-Gel.
Das Gel besteht aus verschiedenen Enzymen, die den Plaque zerstören und dafür sorgen, dass sich die Bakterien nicht weiter vermehren.
Es wird einfach im Maul zwischen Lefzen und Zähne gegeben und es verteilt sich dann durch den Speichel und die Zunge des Hundes.
Schon vorhandener Zahnstein wird dadurch nach und nach gelöst.

Tipp Nr. 3: Zucker im Futter vermeiden

Wie bei uns Menschen auch, ist Zucker der größte Feind für die Zähne. Daher ist es immer ratsam darauf zu achten, dass dem Futter kein Zucker, Zuckerersatzstoffe und Kohlenhydrate(Getreide) zugesetzt wurden. Vor allem Getreide wird meist im günstigen Hundefutter verarbeitet, da es ein günstiger Füllstoff ist. Meiner Meinung nach, gehört Getreide aber nicht in den Hundenapf, da es nicht nur für Zahnstein und Karies sorgt, sondern sehr viele Hunde auch Allergisch darauf reagieren.

Tipp Nr. 4: Knochen und Knabbereien

Neben dem Zucker vermeiden, sind Knochen und Knabbereien die wohl Hundegerechteste Möglichkeit um für gesunde Zähne zu sorgen. Die meisten Hunde lieben es an Knochen zu nagen. Das Kauen hat sogar 2 entscheidende Vorteile.
1. Die Zähne werden auf natürliche Weise gereinigt und durch die harte Substanz wird der Zahnstein auf Dauer abgerieben.
2. Kauen macht glücklich. Während der Hund an dem Knochen knabbert, schüttet der Körper automatisch Endorphine aus.

Das klingt doch super, oder? 🙂

Am besten eignen sich hierfür große, harte Knochen mit denen der Hund lange beschäftigt ist, wie zb. Rinderknochen. Aber auch Ochsenziemer und Büffelhautknochen sind gute Alternativen.

1 Kommentar

  1. Danke für den Beitrag zu Zahnstein beim Hund. Mein Hund musste auch zu einer Zahnbehandlung beim Tierarzt, der uns dann gesagt hat, dass mein Hund Zahnstein hat. Gut zu wissen, dass Zahnstein zu Zahnfleischentzündungen führen kann.

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